James Ensor, Skelet arresteert maskers (1891), (c)Antwerpen, The Phoebus Foundation
Constant Permeke, Kermis, 1921, KMSKA, (c) www.lukasweb.be, Art in Flanders vzw, foto Hugo Maertens
Valerius-De-Saedeleer,-Sneeuw-in-Vlaanderen-bew.jpg
Krijttekening van Bart Lodewijks
Gustave Van de Woestyne, De Papeter, 1911, Sint-Martens-Latem, Gemeentelijk Museum Gevaert-Minne, (c) Erwin De Keyzer
Walter-Vaes,-De-misantroop-(1903).jpg
Anto Carte, L'Homme à la fourche (1924), Collection de la Province de Hainaut - Dépôt au BPS22, Charleroi (B)

Das Narrenfest. Bruegel wiederentdeckt

7.04 - 28.07.2019

 

Bruegel, Inspirator

Pieter Bruegel wird oft als Verkörperung der flämischen Identität betrachtet. Warum ist das seit der Wiederbelebung seines Werkes um 1900 der Fall? Warum ist er zu einer Ikone geworden, zu einer unerschöpflichen Quelle der Inspiration und zu einem rockigen Klischee? In der Ausstellung Das Narrenfest. Bruegel wiederentdeckt lernt der Besucher eine Reihe von Schlüsselwerken flämischer und internationaler Künstler kennen, die „einen Bezug zu Bruegel haben“. Sie knüpfen an seine Themen an, interpretieren sie neu, zitieren ihn ... und zeigen damit, dass sein Werk nichts von seiner Bedeutung verloren hat. 

Bruegel, dem großen Missverständnis

Die Ausstellung geht von dem „großen Missverständnis“ aus, als Bruegel in den späten Tagen der Romantik als tief im flämischen Boden verwurzelter Maler von Bauernpsalmen, eisigen Schneelandschaften und ewig rauschenden Weizenfeldern ausgerufen wurde. Die Ausstellung untersucht, wie flämische und auch belgische und internationale Künstler in der Zwischenkriegszeit und auch danach noch mit seinem künstlerischen Erbe umgingen. Dabei konzentrieren wir uns auf James Ensor, Valerius De Saedeleer, Jules De Bruycker, Gustave Van de Woestyne, Frits Van den Berghe, Jean Brusselmans, Constant Permeke, Anto Carte, Otto Dix, und George Grosz.

Bruegel, heute

Daran anschließend zieht die Ausstellung verschiedene zeitgenössische Register mit Kunst, Performance und Musik. In Zusammenarbeit mit den Kuratoren Luk Lambrecht und Lieze Eneman werden ein Aantal Künstler gebeten, auf Themen aus Bruegels Oeuvre oder deren Interpretation durch die Generation der Wiederentdecker einzugehen. Diese Kreationen sind mit bestehenden Arbeiten verknüpft, die im Kontext relevant sind. Beteiligte Künstler sind Lázara Rosell Albear, Kasper Bosmans, Dirk Braeckman, Ricardo Brey, Daniel Buren, Carlos Caballero, Anetta Mona Chişa & Lucia Tkáčová, Jimmie Durham, Christoph Fink, Jan Van Imschoot & Sam Samiee, Bart Lodewijks, Hana Miletić, Yola Minatchy, Elisabeth Ida Mulyani, Honoré d’O, Ornaghi & Prestinari, Jonathan Paepens, Emmanuelle Quertain, Kurt Ryslavy, Pascale Marthine Tayou, Grazia Toderi, Yurie Umamoto, Birde Verheerswynghels, Peter Verhelst & Anneleen Boehme, Gosie Vervloessem und Gilberto Zorio.

Bruegel, weltweit

Auch eine Installation von Rimini Protokoll, einer der kreativsten Theatergruppen Berlins, wird zu erleben sein: Sie entwickeln einen interaktiven und immersiven Kontrapunkt zu der Ausstellung: 'Feast of Food' in Form einer Videoinstallation mit Virtual-Reality-Brillen.

 

Mit der unterstützung vonFlämische Meister

Die Ausstellung Das Narrenfest. Bruegel wiederentdeckt  ist Teil des Projektes 'Flämische Meister' von VISITFLANDERS, das Das Narrenfest. Bruegel wiederentdeckt unterstützt.

 

Urheberrecht Fotos:

James Ensor, Skelet arresteert maskers (1891), ©Antwerpen, The Phoebus Foundation
Constant Permeke, Kermis, 1921, KMSKA, © www.lukasweb.be, Art in Flanders vzw, foto Hugo Maertens
Valerius De Saedeleer, Sneeuw in Vlaanderen (1928), Koninklijk Museum voor Schone Kunsten Antwerpen © www.lukasweb.be - Art in Flanders vzw, foto Hugo Maertens
Bart Lodewijks, Krijttekening, 2018
Gustave Van de Woestyne, De papeter (1911), Sint-Martens-Latem, Gemeentelijk Museum Gevaert-Minne, © Erwin De Keyzer
Walter Vaes, De misantroop (1903), Verzameling Ronny en Jessy Van de Velde, Antwerpen, foto Luc De Corte (Steurs)
Anto Carte, L'Homme à la fourche (1924), Collection de la Province de Hainaut - Dépôt au BPS22, Charleroi (B)

Praktische Informationen

Öffnungszeiten

Vom 7. April 2019 bis einschließlich 28. Juli 2019
Täglich von 10 Uhr bis 18 Uhr (letzter Einlass um 17 Uhr)
Montags geschlossen
An Feiertagen geöffnet

Adresse

Kasteelstraat 40
1750 Gaasbeek
T. 00 32 (0)2 531 01 30
kasteelvangaasbeek(a)vlaanderen.be

Gaasbeek ist eine Teilgemeinde von Lennik und liegt ca. 10 km südwestlich von Brüssel.

 

Preise

Einzelkarte Feast of Fools: € 15 (einschließlich Kunst im Museumsgarten)
Ermäßigte Karten und Gruppe: € 14
Jugendliche unter 18 J.: € 2
Kinder unter 7 J.: Eintritt frei

Reservierungen

Online-Tickets
Sie können eine Führung buchen, indem Sie mindestens zwei Wochen im Voraus eine E-Mail an bezoek.gaasbeek@vlaanderen.be senden
Handelskontakt: Nancy Verhulst, bezoek.gaasbeek@vlaanderen.be, T +32 (0) 2 531 01 44